Missionare Oblaten
der Makellosen Jungfrau Maria - OMI


VORAB:
Die Oblaten sind nichts zu Essen sondern eine katholische Ordensgemeinschaft,
die missionarisch tätig ist.


Für alle, die die Abkürzung OMI nicht kennen oder vielleicht vergessen haben: Sie steht für Oblati Mariae Immaculatae und bedeutet: Die (Männer, die) sich der Makellosen Jungfrau Maria geweiht haben. Daher feiern wir am 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria, unsern Namenstag.
Am 25. Januar 1816 hat Eugen von Mazenod, der spätere Bischof von Marseille (Südfrankreich) unsere Gemeinschaft gegründet, die zehn Jahre später, am 17. Februar 1826, vom Papst Leo XII. bestätigt wurde - daher für uns ein besonderer Gedenktag. Eugen selbst wurde am 3. Dezember 1995 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.

Eugen v. Mazenod

Zur Gemeinschaft der Oblaten M.I. gehören weltweit etwa 4.300 Patres und Brüder. Die Ordensleitung mit dem Generaloberen an der Spitze hat ihren Sitz in Rom. Gemäß dem Leitspruch des Ordensgründers Eugen von Mazenod und der Oblaten: "Den Armen die frohe Botschaft zu verkünden, hat mich der Herr gesandt" arbeiten sie in 67 Ländern der Erde.

Seit 1895 arbeiten Oblaten auf dem Gebiet der heutigen Mitteleuropäischen Provinz. Rund 150 Patres, Brüder und Studenten leben derzeit in einem der 15 Klöster in Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik.
Geleitet wird die Mitteleuropäische Provinz von Mainz aus, wo die Provinzleitung und die Provinzverwaltung ihren Sitz haben.
Als missionarische Ordensgemeinschaft erstreckt sich die Arbeit der hiesigen Oblaten aber nicht nur auf die seelsorglichen Aufgaben auf dem Gebiet der Mitteleuropäischen Ordensprovinz. Gut 30 Oblaten, die der Mitteleuropäischen Provinz entstammen, arbeiten heute im Ausland, beispielsweise in Namibia, Südafrika, Paraguay, Haiti, Pakistan oder Kanada. Darüberhinaus werden von Wien und Borken aus Missions- und Entwicklungsprojekte in der ganzen Welt gefördert.

Wir OMIs - in Zwickau


Nach Zwickau kamen wir Oblaten 1991 - und kehrten damit wieder in die Diözese Dresden-Meissen zurück, in der wir bereits von 1921 bis 1983 in Dresden-Plauen tätig waren; zu den Mitbrüdern der dortigen Kommunität gehörte u.a. P. Bänsch, der in der Nazizeit über tausend junge Männer auf ihrem schweren Weg zum Schafott begleitet hatte.
In unserm Oblatenkloster in der Schloßstraße 9 sind wir zur Zeit zu zweit: P. Rudolf Welscher (seit 2008) als Pfarrer von St. Joh. Nepomuk, Pfarradministrator von Maria Königin des Friedens in Kirchberg (seit 2014) und Rektor des Klosters und P. Sebastian Büning (seit 2014) als Kaplan und Schulseelsorger am Peter-Breuer-Gymnasium.
Für unser leibliches Wohl und für die Ordnung im Haus, sorgt mit Umsicht und Liebe Frau Veronika Koller aus Mülsen.

"Alles muss gewagt werden, das Reich des Erlösers auszubreiten,
das Reich der Hölle zu zerstören,
die Menschen zu echten Christen zu formen
und auf den Weg der Heiligkeit zu führen"


schreibt der Hl. Eugen in seinem Vorwort zu unseren "Satzungen und Regeln". Möge durch Gottes Segen in diesem Sinne unsere Arbeit fruchtbar sein und sein Segen unter uns immer mehr wachsen!

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