RKW 2017 - Miteinander zum Geschenk

St. Johann Nepomuk fährt vom 25.06.-01.07.2017
nach Halbendorf/Spree


RKW 2017
Miteinander zum Geschenk - dies ist das Motto der diesjährigen Religiösen Kinderwoche, die erstmals gemeinsam mit evangelischen Christen vorbereitet und auch mit identischem Thema als Bibelwoche in evangelischen Gemeinden stattfinden wird. Mit ca. 55 Kindern, Jugendlichen und Betreuern fahren wir wieder in das Waldschulheim Halbendorf an der Spree, nördlich von Bautzen, und werden hoffentlich eine spannende, sonnige und erholsame Woche miteinander verbringen.

Am Sonntagnachmittag sind wir alle wohlbehalten im Waldschulheim in Halbendorf/Spree angekommen.
Mit einem gegenseitigen Kennenlernen, ein paar "Regeln" und dem Erkunden des Geländes begannen wir unsere RKW.
Der Abend schloss mit einem gemeinsamen Abendgebet.

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1. Tag - "Ich bin ein Geschenk"


Da stellen sich uns doch gleich die Fragen - Für wen?, Weshalb sollte ich ein Geschenk sein? Bin ich etwas besonderes? Vielleicht sollten wir uns auch mal wieder diese Fragen - und unsere Antworten darauf - verdeutlichen.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Fußball, Felder- und Volleyball und mit den verschiedensten Bastelangeboten.
Das Abendgebet rundete den schönen Tag ab.

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2. Tag - "Mein Name - ein Geschenk"


Wieder Fragen: Warum haben mir meine Eltern diesen schönen oder seltenen oder komischen Namen gegeben?
Was hat mein Name zu bedeuten? Wann habe ich Namenstag? Ist mein Name mit einer bestimmten Person, einem Heiligen, einem Märtyrer verknüpft? Ist oder kann diese Person für mich ein Vorbild sein?
Liebe Eltern, sprecht doch viel öfter mit uns über diese Dinge, denn unsere Namen habt ihr sicherlich nicht im Telefonbuch rausgesucht.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem schönen Ausflug nach Bautzen. Hier besichtigten wir den Bautzener Dom, eine Simultankirche. Was das ist? - fragt die Kinder. Auch den Domschatz haben wir uns angeschaut, und natürlich blieb auch noch Zeit für das Wichtigste: "Shopping". Ein paar Gruppenarbeiten aus der Katechese haben wir zum Abendgebet den anderen Gruppen vorgestellt.

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3. Tag - "Wir sind füreinander Geschenk"


Das heutige Thema sollte uns besonders als Christen, evangelischer oder katholischer Konfession ansprechen. Doch was heisst das für uns?
In unserer Kirche gibt es vielfältige Rituale und Zeichen, welche durch eine der Konfessionen verbreitet wurden und heute Konfessionsübergreifend gefeiert werden oder Verwendung finden. Beispiele sind der Adventskranz oder auch der Geburtstag, die aus der evangelischen Kirche kommen oder der Namenstag, die Krippe oder Heiligenfeste wie Nikolaus und St. Martin aus der katholischen Geschichte. Haben wir eigentlich in letzter Zeit mal darüber nachgedacht, wie viel wir "ökumenisch" Feiern?

Den Nachmittag veranstalteten wir eine Wasserolympiade, bei der es natürlich nur Gewinner gab, und mit einer "kleinen" Wasserschlacht. Und nach dem Motto: "Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben", danken wir unseren Jugendlichen für die tolle Vorbereitung. Wobei die Leiter das mit dem wachsen etwas zu wörtlich genommen haben. Nicht jede zarte Pflanze muss kräftig gegossen werden. Auch der liebe Gott meinte es mit Wasser von oben nicht schlecht, und so gab es am späten Nachmittag einen kräftigen Regenguss mit Blitz und Donner.
Zum Abendgebet am Abschluss des Tages schien aber wieder die Sonne, und die Kleingruppen stellten ihre Arbeiten vor.

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4. Tag - "Wie man zum Geschenk werden kann"


Das ist doch ganz einfach - man versteckt sich in einem großen Karton, ein Anderer bringt noch eine Schleife an und klingelt an der Tür. Oder ist das doch anders gemeint?
Es gab und gibt viele Menschen, die durch ihr Wirken und Handeln Geschenk für andere Menschen sind. Einer dieser Menschen ist Frere Roger, der Gründer der Taize-Gemeinschaft. Taize ist sowohl für evangelische wie auch katholische Christen ein wirkliches Geschenk, da hier - unabhängig von Konfessionen und Sprachen - gemeinsam gebetet und gesungen wird.
Einen lebendigen Einblick in das Leben in Taize gaben uns Maria und Elisabeth, die beide schon dort waren. Glauben teilen, Freundschaften knüpfen und das eigene Glaubensleben stärken, diese Erfahrung sollte jeder einmal gemacht haben.

Aufgrund des wunderschönen Regenwetters wurde der Nachmittag ins Haus verlegt und alle konnten an den unterschiedlichsten Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Den Abend beschlossen wir mit unserem Abendgebet und Fußballschauen.

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5. Tag - "Wir sind miteinander Geschenk"


Heute ging es um das Miteinander.
Die Größeren mit den Kleinen, Jung mit Alt, Evangelisch mit Katholisch und Orthodox. Miteinander können wir viel mehr als einzeln oder gegeneinander. Gelebter Glaube und gelebte Ökumene zwischen Christen und Nichtchristen.
Dies haben wir auch die ganze Woche über gemerkt und auf das Miteinander war auch unser Nachmittag ausgelegt.

Diesen verbrachten wir mit Spiel und Spass und am Abend hatten wir unser Abschlussfest, bei dem die Krönung von Gisela Walter für ihr 25jähriges Dienstjubiläum bezüglich der RKW-Ausfahrten zelebriert wurde. Die Kinder hatten sichtlich Spass und zum Abschluss wurde am Lagerfeuer gesessen und Stockbrot gebacken.

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Abschlussgottesdienst


Am Sonntag feierten wir in einer vollbesetzten Kirche unseren Abschlussgottesdienst der diesjährigen RKW. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und insbesondere an Gisela Walter und Pater Büning für eine gelungene Woche.
Wir würden uns freuen, euch auch im nächsten Jahr wieder zu sehen, wenn es hoffentlich wieder heisst: Nepomuk fährt zur RKW.
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